Nikon FM2/T



Die FM2, in meinem Fall das T Modell, ist eine vollmechanische Kamera mit nur einer Knopfzelle (bzw. zwei Knopfzellen, je nach Spannung/Größe) für das Belichtungsmesssystem, ganz ähnlich der Canon F-1. Die Blitzsynchronisation liegt bei den frühen Modellen bei 1/200 sec, bei der FM2n (nichts anderes ist eine FM2/T) bei 1/250 sec. Die Kamera wiegt knapp 500 g (differiert in Abhängigkeit ob T-Modell oder Standard) und wirkt im Vergleich zu einer Canon F-1 oder einer heutigen DSLR wie ein Spielzeug.
Grund für die Anschaffung war die Überlegung, neben der F-801 noch eine Kamera speziell zum Wandern zu verwenden. Diese sollte daher ein möglichst geringes Gewicht, hohe Stabilität und eine weitgehende Batterieunabhängigkeit aufweisen. Auf das Sondermodell FM2/T wurde ich eher durch Zufall aufmerksam. Die sich mit dem Titan ergebende Optik und weniger die im Vergleich zur FM2n fehlenden Gramm gaben letztendlich den Ausschlag.

Die Kamera ist verglichen mit den heutigen DSLRs winzig und wiegt auch weniger als die meisten der anzusetzenden Objektive. Im Zweifelsfall kann man sie als analogen Backupbody einstecken, ein Plätzchen findet sich immer.
Während der letzten Jahre hatte ich die Kamera schon bei den unmöglichsten klimatischen Bedingungen im Einsatz. Selbst eine Schneekruste oder Temperaturen von - 30 Grad konnten sie nicht beeindrucken.
Bemerkenswert, der Belichtungsmesser funktionierte auch bei - 30 Grad einwandfrei. Für noch tiefere Temperaturen kann auf das Nikon DB-2 - ein externes Batteriefach - zurückgegriffen werden.


Nikon DB-2



Nachdem die Gebrauchtmarktpreise zwischenzeitlich im Keller waren, scheinen sie derzeit wieder anzuziehen. Dies gilt vor allem für Kameras im guten Zustand.
Wer auf Spotmessung verzichten kann und das analoge Fotografieren noch erleben möchte, liegt mit der FM2 richtig. Die einzige Einschränkung ist die Beschränkung auf Objektive mit Blendenring und AI-Kupplung.