Nikon F4s



Zu der Zeit, als ich meine erste Kamera (eine F801) kaufte, war die Nikon F4 quasi die Krone der Nikon-Schöpfung, auch preislich.
Wie das mit Jugendträumen so ist, irgendwann muss man sie sich erfüllen. Dank des digitalen Zeitalters konnte ich 2009 ein wenig gebrauchtes Exemplar ergattern.
Im Verlaufe der Zeit gesellte sich noch eine MF-23 Rückwand sowie ein DA-20 Sportsucher hinzu. Letzterer unterstützt unverständlicherweise nicht die Matrixmessung, ähnliches gilt im übrigen in noch stärkerem Maße für den Sportsucher der F5.

Die F4 beeindruckt weniger durch ihre Ergonomie, die nicht schlecht, aber bei weitem nicht mit einer F5 vergleichbar ist. Sie überrascht auch nicht mit einer überragenden Autofokusgeschwindigkeit, vielmehr fasziniert das Arbeiten, ganz ohne verschachtelte Menüs, Displays oder gar Monitore. Nur über Hebel und Knöpfe werden die gewünschten Funktionen ausgewählt. Zugegeben, die Arretierung vieler Knöpfe oder die Kombinationen derselben, um beispielsweise einen Fim zurückzuspulen, erstaunt, zuweilen verwirrt sie auch. Aber auch dies gehört für mich zur Faszination einer F4.